Ein bisschen Polen für alte Männer
Die Reisevorbereitungen
Es war ein bisschen kompliziert, das Ganze zu organisieren. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste und diese ganzen Online-Buchungen… Naja, meine Enkelin Anna hat mir da geholfen. Sie hat mir einen Flug und ein kleines Hotel in der Nähe der Altstadt ausgesucht. Nicht luxuriös, aber sauber und zentral, das war mir wichtig. Und das Wichtigste: günstig. Ich hatte mir ein Budget von etwa 800 Euro für zwei Wochen gesetzt. Klingt vielleicht wenig, aber ich bin ja Rentner und muss aufpassen. Ich habe mir auch einen kleinen Reiseführer gekauft, so einen Klassiker von Dumont. Die sind zwar etwas teuer, aber die Informationen sind gut und die Karten sind übersichtlich. Außerdem habe ich ein paar polnische Wörter gelernt, so Grundsätzliches wie "Dzień dobry" (Guten Tag) und "Dziękuję" (Danke). Man will ja nicht ganz unvorbereitet sein.Erster Eindruck: Ein bisschen anders
Der Bus vom Flughafen in die Stadt war voll, aber sauber. Ich habe versucht, die Landschaft zu beobachten, aber ehrlich gesagt, alles sah ziemlich grau und eintönig aus. Viele Plattenbauten, wenig Grün. Anders als in Deutschland, wo alles so gepflegt ist. Aber dann, als wir uns der Altstadt näherten, änderte sich das Bild. Plötzlich waren da bunte Häuser, kleine Cafés und viele Menschen auf den Straßen. Mein Hotel war ein kleines, unscheinbares Gebäude in einer Seitenstraße. Die Besitzerin, eine ältere Dame namens Pani Kasia, war sehr freundlich und sprach ein bisschen Deutsch. Sie hat mir gleich einen Tee angeboten und mir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einer Karte gezeigt. Das Zimmer war klein, aber sauber und hatte ein kleines Bad mit Dusche. Für den Preis kann man nicht meckern.Die Altstadt: Ein bisschen wie im Märchen
Ich bin dann gleich in die Altstadt gegangen. Und was soll ich sagen? Es war wunderschön. Die Häuser sind komplett restauriert, die Straßen sind gepflastert und überall gibt es kleine Läden und Cafés. Es hat echt den Eindruck, als wäre man in ein Märchenbuch gestapft. Ich habe mich erstmal in einem kleinen Café niedergelassen und einen Kaffee bestellt. Der Kellner sprach kein Deutsch, aber mit Händen und Füßen habe ich es dann doch geschafft, mich verständlich zu machen. Der Kaffee war gut und billig, und ich konnte die Leute beobachten. Es waren viele Touristen unterwegs, aber auch viele Einheimische. Die Stimmung war entspannt und freundlich.Erste kulinarische Entdeckungen
Ich habe dann noch ein bisschen durch die Gassen geschlendert und mir die verschiedenen Läden angesehen. Es gab viele Souvenirläden, aber auch kleine Kunsthandwerksläden und Buchhandlungen. Ich habe mir dann ein kleines Souvenir gekauft, einen kleinen Holzvogel. Und natürlich musste ich auch die polnische Küche probieren. Ich habe mir eine Pierogi bestellt, gefüllte Teigtaschen. Die waren lecker, aber ziemlich sättigend. Ich war ziemlich müde von der Reise, also bin ich dann wieder ins Hotel gegangen. Aber ich war auch sehr zufrieden. Warschau hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Es ist eine Stadt mit einer bewegten Geschichte, aber auch mit einer positiven Energie. Ich freue mich darauf, die nächsten Tage hier zu verbringen und noch mehr von dieser faszinierenden Stadt zu entdecken. Und ich bin gespannt, wie sich mein kleines Budget in den nächsten Tagen schlagen wird. Denn ich will ja nicht nur die Sehenswürdigkeiten sehen, sondern auch das echte Leben hier in Polen kennenlernen.Ich muss sagen, der erste Tag hat meine Erwartungen übertroffen, und ich bin sehr gespannt, welche weiteren Entdeckungen und Begegnungen mich in den kommenden Tagen noch erwarten werden.Ich bin ziemlich müde von der Reise, also bin ich dann wieder ins Hotel gegangen. Aber ich war auch sehr zufrieden. Warschau hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Es ist eine Stadt mit einer bewegten Geschichte, aber auch mit einer positiven Energie. Ich freue mich darauf, die nächsten Tage hier zu verbringen und noch mehr von dieser faszinierenden Stadt zu entdecken. Und ich bin gespannt, wie sich mein kleines Budget in den nächsten Tagen schlagen wird. Denn ich will ja nicht nur die Sehenswürdigkeiten sehen, sondern auch das echte Leben hier in Polen kennenlernen.
Praga: Ein bisschen rau, aber ehrlich
Am nächsten Tag wollte ich mir etwas abseits der Altstadt ansehen. Pani Kasia hatte mir den Stadtteil Praga empfohlen. Früher war das die Arbeiterstadt, und es hat sich noch immer einen gewissen rauen Charme bewahrt. Ich bin mit der Straßenbahn gefahren, das ist günstig und bequem. Praga ist anders als die Altstadt. Hier gibt es keine restaurierten Häuser, sondern alte Fabrikhallen, verfallene Lager und bunte Graffitis. Es ist ein bisschen dreckig und laut, aber es hat auch etwas Authentisches. Ich bin durch die Straßen geschlendert und habe mir die alten Gebäude angesehen. Es gibt auch einige kleine Galerien und Ateliers hier, in denen Künstler arbeiten. Ich bin in ein kleines Café gegangen und habe mir einen Kaffee bestellt. Der Kellner sprach zwar kein Deutsch, aber wir haben uns mit Händen und Füßen verständigt. Der Kaffee war gut und billig, und ich konnte die Leute beobachten. Viele junge Leute, Künstler, Studenten.Ein kleiner Fauxpas
Ich wollte eigentlich noch das Museum des Warschauer Aufstands besuchen, aber ich habe mich verlaufen. Ich bin in einer kleinen Seitenstraße falsch abgebogen und habe mich im Labyrinth der Gassen verirrt. Ich habe versucht, einen Passanten nach dem Weg zu fragen, aber mein Polnisch ist leider sehr begrenzt. Ich habe dann versucht, mein Smartphone zu benutzen, aber ich hatte vergessen, ein Datenpaket zu buchen. Also musste ich mich auf meine Karte verlassen, die aber nicht sehr detailliert war. Nach einer Stunde habe ich dann doch den Weg zum Museum gefunden, aber ich war ziemlich erschöpft und frustriert.Der Łazienki-Park: Ruhe und Entspannung
Am nächsten Tag wollte ich etwas Ruhe und Entspannung. Pani Kasia hatte mir den Łazienki-Park empfohlen. Das ist ein großer Park mit einem Schloss, einem See und vielen Denkmälern. Ich bin mit der Straßenbahn gefahren, und der Park war gut erreichbar. Der Park war wunderschön. Überall gab es grüne Wiesen, hohe Bäume und bunte Blumen. Ich bin am See entlang spaziert und habe die Enten beobachtet. Es gab auch viele Menschen im Park, aber es war trotzdem ruhig und entspannt. Ich habe mich auf eine Bank gesetzt und die Sonne genossen. Es war ein perfekter Tag. Ich bin dann zum Schloss gegangen. Das Schloss ist im Barockstil erbaut und sehr beeindruckend. Ich habe mir das Innere angesehen, aber ehrlich gesagt, das hat mich nicht so beeindruckt. Viel interessanter fand ich den Schlosspark mit seinen vielen Denkmälern und Skulpturen.Ein günstiges Mittagessen
Ich hatte großen Hunger bekommen, also habe ich nach einem günstigen Restaurant gesucht. Ich bin auf einen kleinen Imbiss gestoßen, der "Bar Mleczny" hieß. Das sind Milchbars, die in Polen sehr beliebt sind. Dort gibt es einfache, aber leckere Gerichte zu sehr günstigen Preisen. Ich habe mir ein großes Gericht mit Kartoffeln, Kohl und Fleisch bestellt. Das hat nur ein paar Złoty gekostet, und es hat richtig gut geschmeckt.Ich bin langsam dabei, Warschau zu verstehen, und die vielen Facetten dieser Stadt zu entdecken, aber ich ahne schon, dass diese Reise noch viele Überraschungen bereithält und mein kleines Budget auf eine harte Probe stellen wird.
Die Tage in Warschau sind wie im Flug vergangen. Ich sitze jetzt in einem kleinen Café, trinke meinen letzten Kaffee und versuche, all die Eindrücke zu sortieren. Es war eine gute Reise, das muss ich sagen. Nicht perfekt, aber gut. Das Wetter war wechselhaft, manchmal sonnig, manchmal regnerisch, aber das hat mich nicht gestört. Ich bin ja Rentner und habe Zeit, das Ganze langsam angehen zu lassen.
Ein paar Gedanken zum Schluss
Warschau ist eine Stadt der Gegensätze. Da ist die wunderschöne Altstadt, die fast vollständig wieder aufgebaut wurde, und dann die modernen Viertel mit ihren hohen Gebäuden und breiten Straßen. Da sind die reichen Leute und die armen Leute, die Touristen und die Einheimischen. Aber trotz all dieser Gegensätze hat Warschau etwas Besonderes. Es ist eine Stadt mit einer bewegten Geschichte, aber auch mit einer positiven Energie. Ich habe mich hier wohl gefühlt, und ich würde gerne wiederkommen.
Mein Budget: Hat es gereicht?
Das mit dem Budget war schon eine Herausforderung. Ich hatte mir 800 Euro gesetzt, und ich habe versucht, mich daran zu halten. Es ist zwar nicht immer ganz einfach gewesen, aber es hat geklappt. Ich habe auf teure Restaurants verzichtet und stattdessen in den kleinen Milchbars gegessen. Ich habe die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, anstatt Taxis zu nehmen. Und ich habe auf unnötige Souvenirs verzichtet. So konnte ich am Ende noch etwas Geld sparen.
Was ich gelernt habe
Ich habe gelernt, dass man auch mit wenig Geld eine schöne Reise machen kann. Man muss nur bereit sein, Kompromisse einzugehen und auf bestimmte Dinge zu verzichten. Ich habe auch gelernt, dass die Menschen in Polen sehr freundlich und hilfsbereit sind. Auch wenn ich kein Polnisch spreche, konnte ich mich immer verständigen. Und ich habe gelernt, dass es sich lohnt, neue Kulturen kennenzulernen und die Welt zu entdecken.
Ein paar Tipps für andere Rentner
Wenn ihr auch vorhabt, nach Warschau zu reisen, habe ich ein paar Tipps für euch. Erstens: Nehmt euch Zeit. Warschau ist eine große Stadt, und es gibt viel zu sehen. Hetzt nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, sondern nehmt euch Zeit, die Atmosphäre zu genießen. Zweitens: Nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel. Die sind günstig und bequem. Und drittens: Probiert die polnische Küche. Es gibt viele leckere Gerichte, die ihr unbedingt probieren solltet. Und noch ein Tipp: Lernt ein paar polnische Wörter. Das wird euch helfen, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen.
Abschied von Warschau
So, jetzt muss ich mich langsam auf den Weg zum Flughafen machen. Ich bin müde, aber zufrieden. Ich habe eine schöne Reise gehabt, und ich habe viele neue Eindrücke gesammelt. Ich werde Warschau nicht vergessen, und ich hoffe, dass ich bald wiederkommen kann. Tschüss, Warschau!
-
- Die Altstadt (Wiederaufbau, Atmosphäre)
- Łazienki-Park (Ruhe, Schloss)
-
-
-
- Praga (Authentischer Stadtteil)