Europa - Schweden - Malmö

Malmö auf Sparflamme: Ein Backpacker-Abenteuer

Der Geruch von salziger Luft und Fisch vermischt sich irgendwie, als ich aus dem Zug steige. Malmö! Endlich. Ich hab's geschafft, bin hier. Die Sonne scheint, aber so ein typisch skandinavisches Licht – nicht knallig, eher so sanft und diffus. Es ist warm, aber trotzdem spürst du die Brise. Echt komisch, aber irgendwie angenehm.

Ankunft in Malmö: Der Plan (oder das Fehlen davon)

Ich hab' eigentlich keinen Plan. Okay, das stimmt nicht ganz. Ich hab' einen groben Plan, aber der ist eher so… flexibel. Ich hab' vor ein paar Monaten meinen Job gekündigt – war eh nur 'ne Aushilfe in 'nem Café – und beschlossen, dass ich erstmal was erleben muss. Europa steht auf der Liste, und Schweden war irgendwie immer so ein Traum. Nicht die typischen Touristenorte, sondern eher so das „echte“ Leben. Und mit meinem knappen Budget ist Schweden zwar 'ne Herausforderung, aber machbar. Hostels, Couchsurfing, Selbstverpflegung – das übliche Backpacker-Programm eben.

Ich hab' mich für Malmö entschieden, weil's angeblich super fahrradfreundlich ist und 'ne entspannte Atmosphäre hat. Und weil es nicht ganz so teuer ist wie Stockholm. Die Zugfahrt von Kopenhagen war übrigens echt entspannt. Ich hab' mir 'ne einfache Fahrkarte gekauft, weil ich sparen muss. Und weil ich sowieso lieber draußen sitze und die Landschaft genieße, als mich in 'nem teuren Abteil zu verstecken.

Der erste Eindruck: Bunt, modern und… leer?

Die Stadt wirkt auf den ersten Blick irgendwie… modern. Viel Glas und Stahl, bunte Fassaden, aber gleichzeitig auch viel Platz. Es sind nicht so viele Leute unterwegs, zumindest nicht in dem Bereich, wo ich gerade bin. Ich hab' mich für 'nen Hostel in der Nähe des Hauptbahnhofs entschieden. Ist zwar nicht das coolste Viertel, aber praktisch und günstig. Das Hostel ist klein und gemütlich, mit 'nem Gemeinschaftsraum, wo schon ein paar Leute sitzen und quatschen. Ich hoffe, ich lerne ein paar nette Leute kennen.

Ich check erstmal ein, lass' mein Gepäck da und geh' dann los, um die Umgebung zu erkunden. Ich bin ja hungrig, und irgendwas Essbares muss es hier ja auch geben. Ich hab' im Internet gelesen, dass es in Malmö viele vegetarische und vegane Restaurants gibt. Das ist perfekt, weil ich seit einiger Zeit versuche, weniger Fleisch zu essen. Und weil's günstiger ist, wenn man selbst kocht. Aber heute gönn' ich mir erstmal was.

Ich schlendere durch die Straßen und versuche, mich zu orientieren. Überall sind Fahrräder! Echt unglaublich. Die Schweden scheinen ja wirklich verrückt nach Fahrrädern zu sein. Und das ist super, weil ich auch eins mieten will. Ich hab' gehört, dass es in Malmö viele schöne Radwege gibt, die man erkunden kann. Und weil's einfach die beste Art ist, die Stadt zu sehen.

Geld sparen und das "Fika"-Konzept entdecken

Das Budget ist echt knapp, ich muss ehrlich sagen. Ich hab' vor, so wenig Geld wie möglich auszugeben, und versuche, überall zu sparen. Essen kaufe ich im Supermarkt, statt in Restaurants zu gehen. Und ich schlafe in Hostels oder bei Freunden. Aber ich gönne mir trotzdem ab und zu mal 'nen Kaffee. Ich hab' gelesen, dass die Schweden so 'ne Art Kaffeekultur haben, die "Fika" heißt. Das ist so 'ne kleine Kaffeepause mit 'nem süßen Teilchen, die man mit Freunden oder Kollegen macht. Klingt gut, oder? Ich muss das unbedingt mal ausprobieren.

Ich bin jetzt erstmal auf dem Weg zum Turning Torso, dem berühmten Wolkenkratzer in Malmö. Ich hab' ihn schon von Weitem gesehen, aber ich will ihn jetzt mal aus der Nähe sehen. Und vielleicht ein paar Fotos machen. Ich bin ja kein großer Fan von Touristenattraktionen, aber der Turning Torso ist schon echt beeindruckend. Und weil er so anders ist als alles andere in Malmö.

Ich hab' das Gefühl, dass Malmö 'ne Stadt ist, die man langsam entdecken muss. Man kann nicht einfach herkommen und alles auf einmal sehen. Man muss sich Zeit nehmen, um die Atmosphäre zu genießen und das "echte" Leben zu erleben. Und ich bin bereit dafür. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen werden. Ich hab' schon 'ne Idee, wohin es als nächstes gehen könnte, aber das verrate ich noch nicht. Erstmal muss ich Malmö richtig kennenlernen und die Fika-Kultur perfektionieren. Und dann sehen wir weiter.

Ich bin gespannt, wie sich diese Reise entwickelt, und ob ich die Stadt wirklich so entdecken kann, wie ich es mir vorstelle.Ich bin gespannt, wie sich diese Reise entwickelt, und ob ich die Stadt wirklich so entdecken kann, wie ich es mir vorstelle.

Möllevången: Mehr als nur ein Markt

Nach dem Turning Torso ging’s erstmal in Richtung Möllevången. Ich hatte im Hostel gehört, dass da ein riesiger Markt ist, und ich liebe ja Märkte. Überall frisches Obst und Gemüse, Gewürze, Käse, Brot… ein Paradies! Aber Möllevången ist mehr als nur ein Markt. Es ist ein richtig buntes Viertel, mit kleinen Läden, Cafés und Restaurants aus aller Welt. Ich hab' mich einfach treiben lassen und bin durch die Straßen geschlendert. Überall Menschen, die quatschen, lachen, essen… eine super Atmosphäre.

Ich hab' mir auf dem Markt 'nen Falafel gekauft – der war echt der Hammer! – und hab' ihn dann in einem kleinen Park gegessen. Da saßen auch ein paar ältere Leute und haben Schach gespielt. Ich hab' kurz zugeschaut, aber dann bin ich weitergezogen. Ich wollte noch ein bisschen erkunden, bevor es dunkel wird.

Fahrrad-Chaos und die Lilla Torg

Ich hab' mir dann doch noch ein Fahrrad gemietet. War gar nicht so einfach, die richtige Größe zu finden. Die Verleihstation war winzig und der Typ hinter dem Tresen eher wortkarg. Aber das Fahrrad war okay, wenn auch ein bisschen klapprig. Ich hab' versucht, mich am Radweg zu orientieren, aber das war gar nicht so einfach. Überall Baustellen, Schlaglöcher und andere Radfahrer. Ein echtes Chaos! Ich bin fast mit 'ner älteren Dame zusammengeprallt, die plötzlich von rechts kam. Zum Glück bin ich rechtzeitig abbremsen können.

Ich bin dann zur Lilla Torg gefahren. Das ist ein kleiner Platz in der Altstadt, der total süß ist. Überall kleine Cafés und Restaurants mit Außensitzmöglichkeiten. Ich hab' mir dort 'nen Kaffee bestellt und bin einfach nur dagesessen und hab' das Treiben beobachtet. Es war richtig gemütlich und entspannt. Ich hab' mir vorgenommen, am nächsten Abend wiederzukommen und 'nen Fika zu machen.

Pannen mit der Örtlichkeit und das Western Harbour

Ich wollte eigentlich noch zum Western Harbour, einem modernen Stadtteil mit toller Aussicht auf das Meer. Aber ich hab' mich total verfahren. Ich bin immer wieder in denselben Straßen gelandet und hab' keine Ahnung gehabt, wo ich bin. Ich hab' dann 'nen Einheimischen gefragt, aber der konnte mir auch nicht so richtig weiterhelfen. Er hat nur irgendwas von "links, rechts, geradeaus" gesagt, und ich hab' dann irgendwann aufgegeben. Ich hab' mich dann doch noch zum Western Harbour durchgekämpft, aber es war schon dunkel, und ich konnte nicht mehr viel sehen. Aber die Aussicht auf das Meer war trotzdem beeindruckend.

Auf dem Rückweg hab' ich dann noch 'nen kleinen Zwischenfall gehabt. Ich bin in 'ne Seitenstraße eingebogen und hab' dann festgestellt, dass die total unbeleuchtet war. Und plötzlich stand da 'ne Katze mitten auf der Straße. Ich bin fast darüber gefahren, aber ich hab' rechtzeitig abbremsen können. Die Katze hat mich nur kurz angeguckt und dann einfach weitergeschlendert. Ich hab' mich echt erschrocken!

Ich hab' jetzt echt Hunger und bin total müde. Ich glaube, ich gehe jetzt ins Hostel und mache mir 'nen Snack. Und dann gehe ich früh ins Bett. Morgen will ich mir noch das Moderna Museet Malmö anschauen und dann weiterziehen. Aber ich glaube, Malmö hat mich trotzdem ganz gut für sich gewonnen. Es ist eine interessante Stadt, mit vielen verschiedenen Facetten. Und ich bin froh, dass ich hier war. Die Mischung aus Modernität, Geschichte und multikultureller Vielfalt hat mich überrascht und begeistert. Jetzt bin ich gespannt, was die nächsten Stationen meiner Reise bringen werden, aber ich werde Malmö definitiv in guter Erinnerung behalten.

Ich bin jetzt schon ein paar Tage in Malmö und langsam gewöhne ich mich an das nordische Tempo. Es ist so anders als zu Hause, alles ist viel entspannter und ruhiger. Ich hab' festgestellt, dass ich hier viel mehr Zeit habe, einfach nur dazusitzen und die Atmosphäre zu genießen. Das ist echt schön, aber manchmal auch ein bisschen komisch. Ich bin ja eigentlich immer in Bewegung und will alles sehen und erleben. Aber hier merke ich, dass es okay ist, einfach mal nichts zu tun.

Letzter Tag: Reflektionen und Abschied

Heute ist mein letzter Tag in Malmö und ich bin ein bisschen traurig, dass ich morgen schon weiterziehen muss. Ich hab' mich hier echt wohlgefühlt und die Stadt hat mich positiv überrascht. Ich hatte ja ehrlich gesagt nicht viel erwartet, aber Malmö ist eine tolle Mischung aus Moderne, Geschichte und multikultureller Vielfalt. Und das Essen ist auch nicht zu verachten! Ich hab' so viele leckere Falafel und andere vegetarische Gerichte gegessen, dass ich fast schon satt bin.

Was ich gelernt habe: Mehr als nur Sehenswürdigkeiten

Ich hab' gelernt, dass Reisen nicht nur darum geht, Sehenswürdigkeiten abzuklappern und Fotos zu machen. Es geht auch darum, neue Leute kennenzulernen, andere Kulturen zu erleben und sich selbst besser kennenzulernen. Ich hab' hier ein paar tolle Leute getroffen, mit denen ich viel gelacht und geplauscht habe. Und ich hab' gelernt, dass es okay ist, nicht alles perfekt planen zu müssen und sich auch mal treiben zu lassen. Das ist echt befreiend!

Meine Tipps für andere Backpacker

Wenn ihr auch mal nach Malmö kommt, hier ein paar Tipps von mir: Erstens, nehmt euch Zeit, um die Stadt einfach nur zu erleben. Schlendert durch die Straßen, setzt euch in ein Café und beobachtet das Treiben. Zweitens, probiert die lokale Küche aus. Es gibt so viele leckere Restaurants und Cafés, die ihr entdecken könnt. Und drittens, seid offen für neue Begegnungen. Malmö ist eine multikulturelle Stadt und ihr werdet viele interessante Leute kennenlernen.

Ein letzter Blick auf Malmö

Ich hab' noch einen letzten Blick auf die Stadt geworfen, bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof gemacht habe. Die Sonne scheint und die Luft ist frisch. Ich bin dankbar für die Zeit, die ich hier verbringen durfte und ich werde Malmö definitiv in guter Erinnerung behalten. Es war ein unvergessliches Abenteuer und ich freue mich schon auf meine nächsten Reisen.

    • Turning Torso
    • Möllevången Markt
    • Moderna Museet Malmö
    • Möllevången Viertel
👤 Backpackerin Anfang 20 mit sehr kleinem Budget ✍️ interaktiv und dialogorientiert