Luzern und die Schweizer Weine – eine kleine Entdeckungsreise
Warum die Schweiz? Ein Geständnis
Tja, warum die Schweiz? Ganz einfach: Der Wein. Ja, ihr habt richtig gehört. Die meisten denken bei Schweizer Wein ja an Süßwein oder so, aber da tut sich eine ganze Menge. Ich bin ja schon seit Jahren in verschiedenen Weinregionen unterwegs – Bordeaux, Toskana, Rheingau, ihr kennt das wahrscheinlich – und wollte einfach mal schauen, was die Schweizer so draufhaben. Außerdem brauchte ich dringend mal 'ne Auszeit vom Alltagsstress. Die Firma läuft, die Kinder sind aus dem Haus, und meine Frau, Ute, meinte, ich soll einfach mal machen, was mir gefällt. Also hab ich 'nen Flug gebucht und mich auf die Reise gemacht.Die Anreise war problemlos. Der Flug nach Zürich, dann noch 'nen Zug nach Luzern. Die Landschaft war der Hammer, muss ich sagen. Grüne Hügel, saubere Seen, kleine Dörfer… echt mal 'ne Augenweide. Ich hab mich sofort in die Atmosphäre verliebt. Das ist ganz anders als in den südlichen Weinregionen, viel sanfter, irgendwie beschaulicher.
Erster Eindruck: Luzern
Luzern selbst ist echt 'ne hübsche Stadt. Altstadt mit Kopfsteinpflastergassen, Fachwerkhäuser, die Kapellbrücke… alles sehr malerisch. Ich hab mir gleich ein Hotel in der Altstadt gesucht, das "Hotel des Balances", direkt am Vierwaldstättersee. Die Lage ist unschlagbar, und das Personal super freundlich. Nach dem Einchecken bin ich erstmal durch die Stadt geschlendert, hab mir die Sehenswürdigkeiten angeschaut und bin dann in einem kleinen Restaurant gelandet.Kulinarische Entdeckungen
Das Restaurant hieß "Wirtshaus Taube", und es war genau das, was ich gesucht hatte. Rustikal, gemütlich, mit Schweizer Spezialitäten auf der Karte. Ich hab mir ein Käsefondue bestellt, dazu ein Glas Fendant aus dem Waadtland. Der Fendant war trocken, frisch, mit einer leichten Säure – genau mein Geschmack. Das Käsefondue war natürlich auch hervorragend, aber so voll war ich danach, dass ich kaum noch einen Schritt machen konnte.Nach dem Essen bin ich noch am See entlang spaziert. Die Sonne ging langsam unter, und das Wasser glitzerte in allen Farben. Es war so friedlich und ruhig, dass ich einfach mal die Seele baumeln lassen konnte. Ich hab mich gefragt, was mich die nächsten Tage noch erwarten würde. Ich hatte geplant, ein paar Weingüter zu besuchen, an Weinproben teilzunehmen und die Schweizer Weine kennenzulernen. Aber ich wollte auch einfach die Landschaft genießen, die Leute beobachten und die Schweizer Kultur kennenlernen.
Ich hatte mich im Vorfeld schon etwas informiert, aber jetzt, wo ich hier war, wurde mir klar, dass es noch so viel zu entdecken gibt. Die Weinregionen rund um Luzern sind zwar nicht so groß wie in anderen Ländern, aber sie haben ihren eigenen Charme. Viele kleine, familiengeführte Weingüter, die mit viel Liebe zum Detail arbeiten. Und die Weine sind oft sehr speziell, mit einem eigenen Charakter. Ich war gespannt, was ich alles probieren konnte. Aber bevor ich mich in die Weinprobe gestürzt habe, wollte ich mir erstmal noch die Stadt genauer angesehen und mich mit der Umgebung vertraut gemacht. Morgen stand ein Ausflug in die Weinberge geplant, und ich freute mich schon darauf, die ersten Reben zu sehen und mit den Winzern ins Gespräch zu kommen. Ich ahnte, dass diese Reise nicht nur geschmacklich, sondern auch landschaftlich ein Fest werden würde.
Weinberge und versteckte Plätze
Am nächsten Morgen hab ich mich früh aufgemacht. Mein Plan: Die Weinregion rund um Luzern erkunden. Ich hatte gelesen, dass es besonders in den Hängen oberhalb des Sees einige kleinere Weingüter gibt. Also hab ich den Bus genommen, ausgestiegen und bin einfach drauf losgewandert. Die Landschaft war wirklich atemberaubend. Die Reben wuchsen terrassenförmig an den Hängen, und von überall hatte man einen herrlichen Blick auf den See und die Berge.Nach einer guten Stunde bin ich auf ein kleines Weingut gestoßen, das "Weingut Läderach". Ein Familienbetrieb, wie ich gleich feststellte. Der Winzer, Herr Läderach persönlich, hat mich empfangen und mir gleich eine Führung durch die Weinberge und den Keller gegeben. Er hat mir erklärt, wie er seine Reben pflegt, welche Sorten er anbaut und wie er den Wein herstellt. Sehr bodenständig, ohne viel Schnickschnack. Und dann kam die Weinprobe. Ich hab verschiedene Sorten probiert, darunter einen Chasselas, einen Pinot Noir und einen Merlot. Alle waren sehr gut, aber der Chasselas hat mir besonders gut gefallen. Trocken, frisch, mit einer leichten Fruchtigkeit – genau mein Geschmack. Ich hab gleich ein paar Flaschen gekauft, um sie mit nach Hause zu nehmen.
Nach dem Weingutbesuch hab ich mich entschieden, noch ein bisschen durch die Gegend zu wandern. Ich bin auf einen kleinen Pfad abgebogen, der durch einen Wald führte. Und dann kam die Überraschung: Ich bin auf eine kleine, versteckte Kapelle gestoßen. Die Kapelle war ganz einfach eingerichtet, aber sehr friedlich. Ich bin rein gegangen und hab mich kurz gesetzt. Es war ein schöner Moment der Ruhe und Besinnung.
Luzerns Altstadt aus anderer Perspektive
Am Nachmittag bin ich zurück nach Luzern gefahren und hab die Altstadt noch einmal erkundet. Aber diesmal hab ich mir etwas Besonderes vorgenommen: Ich wollte die Stadt aus der Vogelperspektive sehen. Also bin ich auf den Museggturm geklettert. Der Turm ist einer der neun Türme, die die Stadtmauer von Luzern bilden. Von oben hatte man einen fantastischen Blick auf die Stadt, den See und die Berge. Man konnte die Kapellbrücke, das Rathaus und die vielen Fachwerkhäuser sehen. Es war ein beeindruckendes Panorama.Beim Abstieg vom Turm hab ich dann eine kleine Pannen gehabt. Ich hab den Tritt verfehlt und bin ausgerutscht. Zum Glück hab ich mich noch festhalten können, aber ich hab mir den Knöchel leicht verstaucht. Nichts Dramatisches, aber es hat gereicht, um den Rest des Tages etwas langsamer anzugehen. Ich hab mir ein Eis gekauft und bin am See entlang spaziert. Die Sonne schien, und es war herrlich warm.
Am Abend hab ich noch ein gemütliches Abendessen in einem kleinen Restaurant in der Altstadt gegessen. Ich hab Raclette bestellt, dazu ein Glas Fendant aus dem Waadtland. Das Essen war lecker, und die Atmosphäre war entspannt. Ich hab den Abend Revue passieren lassen und mich gefreut, dass ich diese Reise gemacht hatte. Die Schweiz ist ein wunderschönes Land, und Luzern ist eine charmante Stadt. Ich hatte viel erlebt, viel gesehen und viel probiert. Und ich hatte das Gefühl, dass ich noch lange von dieser Reise erzählen werde. Aber während ich den letzten Schluck Wein trank, dachte ich, dass es Zeit war, die Reise weiterzusetzen und noch weitere Facetten dieses wunderschönen Landes zu entdecken.
Der verstauchte Knöchel hat mich zwar etwas ausgebremst, aber es hat mir auch die Möglichkeit gegeben, die letzten Tage etwas ruhiger anzugehen und die Eindrücke Revue passieren zu lassen. Ich saß also in einem kleinen Café in der Altstadt, mit Blick auf die Reuss, und hab mir gedacht: Diese Reise war echt gut. Nicht nur wegen der schönen Landschaft und der freundlichen Menschen, sondern auch wegen der Weine. Ich hab ja schon einige Weinregionen gesehen, aber die Schweiz hat mich echt überrascht. Die Weine sind anders, unkonventioneller, aber auch sehr hochwertig. Und die Winzer sind mit viel Herzblut dabei.
Fazit: Mehr als nur Schokolade und Käse
Ich muss sagen, die Schweiz hat mich von ihrer Vielfalt beeindruckt. Klar, man denkt sofort an Schokolade und Käse, aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken. Die Landschaft ist atemberaubend, die Städte sind charmant, und die Menschen sind gastfreundlich. Und dann sind da noch die Weine. Ich hab ja schon einige probiert, und ich muss sagen, sie haben mir sehr gut geschmeckt. Besonders gut hat mir der Chasselas gefallen, ein trockener, frischer Wein, der perfekt zu den Schweizer Spezialitäten passt. Aber auch der Pinot Noir und der Merlot waren sehr gut.
Meine persönlichen Tipps
Wenn ihr also mal in die Schweiz reisen wollt, dann kann ich euch nur empfehlen, auch die Weinregionen zu erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall. Hier sind ein paar Tipps von mir:
Weinprobe in einem kleinen Weingut
Besucht ein kleines, familiengeführtes Weingut und lasst euch von den Winzern in die Welt des Schweizer Weins entführen. Dort könnt ihr die Weine direkt probieren und mehr über die Herstellung erfahren. Ich war ja im Weingut Läderach, und ich kann es nur empfehlen.
Spaziergang durch die Weinberge
Macht einen Spaziergang durch die Weinberge und genießt die wunderschöne Landschaft. Die Weinberge rund um Luzern sind besonders schön, mit Blick auf den See und die Berge. Und vergesst nicht, eine gute Kamera mitzunehmen, denn es gibt viel zu fotografieren.
Genießt die Schweizer Spezialitäten
Vergesst nicht, die Schweizer Spezialitäten zu probieren. Käsefondue, Raclette, Rösti – es gibt so viele leckere Gerichte, die perfekt zu den Schweizer Weinen passen. Und wenn ihr Glück habt, könnt ihr auch ein paar regionale Spezialitäten probieren, die nicht jeder kennt.
Abschied und Ausblick
So, das war's dann auch schon. Meine Reise nach Luzern und in die Schweizer Weinregionen ist vorbei. Ich bin zwar etwas traurig, dass ich wieder nach Hause muss, aber ich nehme viele schöne Erinnerungen mit. Und ich bin sicher, dass ich bald wiederkommen werde. Denn die Schweiz hat mich wirklich verzaubert. Ich hab noch so viel vor – weitere Weinproben, weitere Spaziergänge durch die Weinberge und natürlich noch mehr Käsefondue. Aber das ist dann ein anderes Mal. Jetzt heißt es erst mal: Koffer packen und ab nach Hause. Aber eins verspreche ich euch: Diese Reise werde ich nie vergessen.
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- Weingut Läderach (Weinprobe und Landschaft)
- Altstadt Luzern (historische Sehenswürdigkeiten)
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- Weinberge rund um Luzern (Landschaft und Wanderungen)