Europa - Schweiz - Lausanne

Schokoladenkäse-Flow: Ein Lausanner Ausflug

Der Geruch von Schokolade und Käse hing in der Luft, vermischt mit dem irgendwie immer präsenten Duft von sauberem Geld. Ich stolperte leicht aus dem Zug in Lausanne, die Yoga-Matte klammerte sich an meinen Rucksack wie ein verzweifelter Koala. War das wirklich die Schweiz? Ich hatte mir das irgendwie…alpenländischer vorgestellt. Mehr Kuhglocken, weniger Designerläden. Aber hey, ich bin ja nicht umsonst hier.

Ein bisschen Hintergrund

Ich bin Anna, 32, Yoga-Lehrerin und chronische Wellness-Junkie. Klingt schnuckelig, ist aber auch anstrengend. Ich kombiniere Yoga-Retreats mit allem, was mir gerade in den Sinn kommt: Meditation, Wandern, Kräuterkunde, achtsames Kochen, und jetzt also…Schokolade und Käse in der Schweiz. Ich habe beschlossen, dass ich dringend eine Auszeit brauche, bevor ich in einem Lotusblumen-Burnout lande. Die Idee ist, ein paar inspirierende Orte aufzusuchen, ein bisschen zu entschleunigen und dann ein Retreat zu konzipieren, das nicht nur spirituell, sondern auch einfach richtig gut tut. Quasi Wellness für die Seele *und* den Bauch.

Die Anreise - Ein leicht chaotischer Start

Die Zugfahrt von Paris war…interessant. Ich hatte versucht, im Thalys zu meditieren, aber ein Baby direkt hinter mir hatte andere Pläne. Und dann dieser Mann, der lautstark seine Mittagspause mit einem riesigen Baguette zelebrierte. Ich glaube, ich habe mehr Brotstaub inhaliert als Sauerstoff. Aber gut, das gehört ja auch dazu, oder? Achtsamkeit in der Realität, sozusagen. Und ganz ehrlich: Ein bisschen Drama macht die Reise doch erst richtig spannend. Ich hatte mir ein kleines Hotel in der Altstadt gebucht, das "Hôtel du Théâtre". Klingt edel, ist aber in Wirklichkeit eher…charmant ungepflegt. Mein Zimmer ist winzig, aber mit Blick auf einen Innenhof, der aussieht, als wäre er seit mindestens hundert Jahren nicht mehr renoviert worden. Perfekt! Ich brauche keinen Luxus, ich brauche Authentizität. Und eine funktionierende Dusche wäre natürlich auch nett.

Erste Erkundungen

Nachdem ich meine Sachen abgestellt hatte, bin ich einfach losmarschiert. Lausanne ist eine wunderschöne Stadt, die irgendwie eine perfekte Mischung aus französischem Flair und Schweizer Präzision ist. Die Altstadt ist ein Labyrinth aus engen Gassen, kleinen Läden und gemütlichen Cafés. Ich habe mich sofort verlaufen, aber das war auch gut so. So habe ich ein paar wirklich tolle Ecken entdeckt, die ich sonst nie gefunden hätte. Ich bin am Genfersee entlang spaziert, habe die Sonne auf der Haut gespürt und das leise Plätschern der Wellen gehört. Es war so friedlich und entspannend, dass ich fast vergessen habe, dass ich eigentlich arbeiten sollte. Fast.

Käse, Schokolade und andere Versuchungen

Natürlich musste ich auch die kulinarischen Highlights der Stadt testen. Ich habe ein Käsefondue in einem kleinen Restaurant gegessen, das so authentisch war, dass ich mich gefühlt habe, als wäre ich in einem Heidi-Film gelandet. Und dann noch ein Stück Schokolade, das so gut war, dass ich fast in Tränen ausgebrochen bin. Okay, vielleicht habe ich doch ein bisschen übertrieben. Aber hey, ich bin im Schokoladenparadies! Ich hatte mir vorgenommen, mich gesund zu ernähren, aber das ist in Lausanne einfach unmöglich. Überall gibt es verlockende Leckereien, die man einfach probieren muss. Ich glaube, ich brauche dringend einen zusätzlichen Yogakurs, um all die Kalorien wieder abzubauen. Nach den ersten paar Stunden in Lausanne wurde mir klar, dass dieser Ort genau das ist, was ich brauche. Eine Stadt, die gleichzeitig entspannend und inspirierend ist, die Schönheit und Kultur vereint und die einen dazu einlädt, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich all diese Inspiration in ein unvergessliches Retreat verwandeln kann, das mehr ist als nur Posen und Meditationsübungen.

Ouch! Ein Missverständnis in der Altstadt

Am nächsten Morgen habe ich mich auf den Weg gemacht, die Altstadt genauer zu erkunden. Ich wollte unbedingt zu dieser kleinen Buchhandlung, von der ich gelesen hatte, dass sie ein Paradies für Leseratten sein soll. Ich bin also losmarschiert, die Karte in der Hand, und habe mich…naja, sagen wir mal, etwas falsch interpretiert. Ich dachte, ich folge den Schildern zur "Rue de Bourg", aber irgendwie landete ich in einer winzigen Gasse, die eher einer Sackgasse ähnelte. Und dann stolperte ich über einen älteren Herren, der gerade dabei war, seinen kleinen Gemüsegarten zu bewässern.

Ich entschuldigte mich natürlich tausendmal, aber der Mann war sichtlich irritiert. Er sprach mich in schnellem Französisch an, das ich nur bruchstückhaft verstand. Irgendetwas von “Touristen” und “Respekt” fiel mir auf. Ich versuchte, mich zu erklären, dass ich mich verirrt hatte und nur nach der Buchhandlung suchte, aber er winkte nur ab und murmelte etwas Unverständliches. Okay, das war peinlich. Ich habe mich schnell entfernt und versucht, die Situation zu vergessen.

Die Buchhandlung "Le Palais de la Lecture" – Ein Traum für Bücherwürmer

Aber dann…dann fand ich die Buchhandlung! "Le Palais de la Lecture" war wirklich ein Traum. Ein winziges Geschäft, vollgestopft mit Büchern aller Art. Alte Klassiker, moderne Romane, Gedichtbände, Kunstbücher…einfach alles! Ich hätte Stunden dort verbringen können. Ich habe ein paar schöne Gedichtbände gekauft und mich dann in einen kleinen Sessel in der Ecke gesetzt, um ein bisschen zu lesen. Es war so gemütlich und entspannend, dass ich fast die Zeit vergessen habe.

Lavaux – Weinberge mit Seeblick

Am Nachmittag habe ich einen Ausflug in die Weinberge von Lavaux gemacht. Diese UNESCO-Weltkulturerbestätte ist einfach atemberaubend. Die Weinberge erstrecken sich terrassenförmig am Hang, mit Blick auf den Genfersee. Ich bin von einem kleinen Dorf zum nächsten gewandert, habe die Aussicht genossen und ein paar lokale Weine probiert. Okay, vielleicht ein bisschen mehr als ein paar. Aber hey, man ist ja schließlich in der Schweiz!

Ich habe mich mit einem älteren Winzer unterhalten, der mir viel über den Weinanbau in der Region erzählt hat. Er sagte, dass die Weinberge seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben werden und dass die Winzer stolz darauf sind, hochwertige Weine zu produzieren. Es war schön zu sehen, wie viel Leidenschaft und Hingabe in dieser Arbeit steckt.

Ein kleiner Stolperstein am Wegesrand

Beim Rückweg von Lavaux bin ich fast über einen kleinen Stein gestolpert und hätte mich fast ins Gebüsch gestürzt. Zum Glück konnte ich mich noch rechtzeitig fangen, aber meine Yogamatte, die an meinem Rucksack befestigt war, löste sich und landete mitten im Weinberg. Ich musste mich bücken und sie einsammeln, während mir der Winzer amüsiert zulachte. Na toll, das war jetzt wirklich peinlich.

Fazit – Inspiration pur

Lausanne hat mich wirklich verzaubert. Die Stadt ist wunderschön, die Menschen sind freundlich und die Landschaft ist atemberaubend. Ich habe viel inspiriert und ich bin schon jetzt gespannt darauf, wie ich diese Inspiration in ein unvergessliches Retreat verwandeln kann. Es wird definitiv Yoga, Meditation und Wellness beinhalten, aber auch Raum für Genuss, Entdeckung und kleine Abenteuer. Und vielleicht auch eine Yogastunde mitten im Weinberg – mit besonderer Vorsicht vor den Steinen natürlich.

Die kommenden Tage werden sicher noch viele weitere Erlebnisse bereithalten, aber eines steht jetzt schon fest: Lausanne ist ein Ort, an dem ich gerne wiederherkomme.

Die letzten Tage in Lausanne sind wie im Flug vergangen. Ich habe mich so richtig eingelebt, die kleinen Cafés entdeckt und mich von der entspannten Atmosphäre treiben lassen. Und ja, ich habe definitiv zu viel Schokolade gegessen. Aber hey, das ist erlaubt, oder? Man ist ja schließlich in der Schweiz!

Reflexionen am Genfersee

Ich habe festgestellt, dass diese Reise nicht nur darum geht, neue Orte zu entdecken, sondern auch darum, sich selbst besser kennenzulernen. Ich bin jemand, der immer perfektionistisch ist und sich selbst oft unter Druck setzt. Aber hier in Lausanne habe ich gelernt, loszulassen und den Moment zu genießen. Einfach nur am See sitzen, die Sonne auf der Haut spüren und das leise Plätschern der Wellen hören. Das ist Luxus pur.

Der unerwartete Yoga-Moment

Eines Morgens habe ich spontan beschlossen, eine Yoga-Session am Ufer des Genfersees zu geben. Es waren nur ein paar Einheimische und Touristen dabei, aber die Energie war unglaublich. Wir haben in der Sonne geübt, den Blick auf den See gerichtet und die frische Luft eingeatmet. Es war ein magischer Moment, der mir für immer in Erinnerung bleiben wird.

Kulinarische Highlights und kleine Missgeschicke

Die Schweizer Küche ist einfach fantastisch. Ich habe mich durch Käsefondues, Rösti und Schokoladentorten probiert und dabei ein paar Kilos zugenommen. Aber das ist okay, ich werde es später wieder abtrainieren. Und ja, ich bin ein paar Mal über meine eigenen Füße gestolpert und habe meinen Kaffee verschüttet. Aber hey, das gehört dazu, oder? Man ist ja nicht perfekt.

Was Lausanne so besonders macht

Lausanne ist eine Stadt, die mich wirklich verzaubert hat. Die Kombination aus französischer Eleganz und Schweizer Präzision ist einfach einzigartig. Die Menschen sind freundlich und offen, die Landschaft ist atemberaubend und die Atmosphäre ist entspannt und inspirierend. Ich werde definitiv wiederkommen.

Meine Empfehlungen für deinen Lausanne-Trip

Wenn du auch mal nach Lausanne reisen möchtest, habe ich ein paar Tipps für dich:

  • Besuche die Altstadt: Schlendere durch die engen Gassen, entdecke kleine Geschäfte und genieße die Atmosphäre.
  • Mache einen Ausflug in die Weinberge von Lavaux: Genieße die atemberaubende Aussicht und probiere die lokalen Weine.
  • Entspanne am Genfersee: Genieße die Sonne, schwimme im See oder mache einen Spaziergang am Ufer.

Fazit: Mehr als nur ein Urlaub

Dieser Urlaub in Lausanne war mehr als nur ein Urlaub. Es war eine Reise zu mir selbst, eine Möglichkeit, neue Energie zu tanken und mich von der Hektik des Alltags zu erholen. Ich habe gelernt, loszulassen, den Moment zu genießen und mich selbst so zu akzeptieren, wie ich bin. Und das ist ein Geschenk, das ich für immer schätzen werde.

    • Altstadt von Lausanne
    • Weinberge von Lavaux
    • Genfersee (Badegelegenheit)
    • Die kleinen Cafés in der Altstadt
👤 Yoga-Lehrerin (32) die Yoga-Retreats und Wellness-Erlebnisse kombiniert ✍️ humorvoll und selbstironisch